Intro

Hassmelden, die zentrale Meldestelle für Hatespeech, gibt es seit einem Jahr. Zeit, kurz innezuhalten und zurückzublicken.

Seit dem 27. März 2019 nehmen wir unter hassmelden.de alle Inhalte aus dem Netz entgegen, die Internetnutzerinnen und -nutzer für strafrechtlich relevant halten. Alle Beiträge, Videos, Fotos und Websites, bei denen wir keine Strafbarkeit ausschließen können, zeigen wir über die Generalstaatsanwaltschaft in Frankfurt am Main an, die für eine Aufklärung der Tat und die strafrechtliche Verfolgung von Täterinnen und Tätern sorgt.

Melde über die Website — den Telegram-Bot  — den Browser.

Daten

März 2019
27.03.2019
Am 27. März 2019 launchen wir unsere Meldeplattform.
28.03.2019
Unser Telegram-Bot erscheint in seiner ersten Version.
29.03.2019
Die ersten Presseartikel erscheinen, u.a. im SPIEGEL.
31.03.2019
In den ersten Tagen erhalten wir 380 Meldungen.
April 2019
06.04.2019
Wir aktualisieren unsere Website auf das aktuelle Design.
10.04.2019
Unser Chrome-Plugin erscheint im Chrome Web Store.
Juni 2019
27.06.2019
In den ersten drei Monaten erhalten wir 3.551 Meldungen.
August 2019
08.08.2019
Unsere App für iOS geht im AppStore live.
Oktober 2019
23.10.2019
Wir erhalten die zehntausendste Meldung – und zunehmend mehr Meldungen zum Netzwerk VK – über unsere Plattform.
November 2019
05.11.2019
Wir veröffentlichen, dass wir in der heute gestarteten Kooperation mit dem Hessischen Justizministerium im Rahmen von "KeineMachtdemHass" kooperieren, und leiten Meldungen ab sofort an die bei der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main angesiedelte Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität weiter.
23.11.2020
Die zehntausendste Meldung, die einen Tweet betrifft, geht bei uns ein.
Dezember 2019
10.12.2019
Keine zwei Monate nach dem letzten Meilenstein haben wir jetzt 20.000 Meldungen erhalten.
Januar 2020
10.01.2020
Wir erreichen den Meilenstein von 10.000 angezeigten Meldungen.
27.01.2020
Unser Telegram-Bot wird von Grund auf neu gebaut und bietet ab sofort deutlich mehr Komfort und Features.
Februar 2020
20.02.2020
Knapp zwei Stunden nach dem schrecklichen rassistischen Anschlag in Hanau gehen bei uns die ersten Meldungen ein, die die Tat gutheißen, rechtfertigen oder glorifizieren. Die ZIT wird in vielen Fällen Ermittlungsverfahren einleiten.
März 2020
02.03.2020
Der Tag mit den bisher meisten Meldungen: An diesem Montag gehen bei uns 754 Meldungen ein.
07.03.2020
Die erste Woche im März wird die mit den bisher meisten Meldungen: Wir erhalten jeden Tag deutlich über 500 Meldungen.
10.03.2020
Die ZIT Frankfurt leitet knapp 100 Verfahren wegen befürwortender Kommentare zur Tat in Hanau ein.

Presse

Outro

Hassmelden wirkt – dank den vielen, vielen Nutzern, die uns Beiträge melden, dank unserem ehrenamtlichen Team, das jede einzelne Meldung prüft und rechtlich würdigt, Kooperationen und Kontakte zu anderen Organisation managet und für die Bereitstellung und Wartung der Technik sorgt, und dank der Zentralstelle zur Bekämpfung der Internetkriminalität, die uns als Kooperationspartner der Justiz zur Seite steht.

Der Betrieb unserer Plattform kostet  jeden Monat einige hundert Euro und wird größtenteils von uns privat finanziert. Egal, ob Du uns Beiträge meldest, ein Geldgeschenk sendest, oder auf unsere Plattform hinweist und darüber berichtest – jede Art der Mithilfe hilft uns. Danke dafür! ❤️

Allerdings gibt es in Zeiten wie diesen noch weit größere Herausforderungen. Die Corona-Pandemie prägt unser Leben und verbreitet auch Unsicherheit und Sorge, lässt vieles, was uns bisher sicher erschien, nun unsicher werden, lässt uns heute fragen, was morgen wird. Unzählige Menschen packen an, helfen im Großen wie im Kleinen, unterstützen, begleiten, versorgen.

Und auch wir möchten unseren kleinen Beitrag leisten: Von jedem Euro den wir im Rahmen des Jubiläums gespendet bekommen, leiten wir 50 Cent an die Ärzte ohne Grenzen weiter. Zwar sind wir auf die Unterstützung aus der Gesellschaft angewiesen, aber das zählt jetzt nicht. Für viele Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern geht es um Leben und Tod. Lasst uns all jenen helfen, die zur Zeit Hilfe so dringend benötigen.